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Lesepaten

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Was sind Lesepatenschaften?

Lesepatenschaften sind die Pille gegen Verdummung durch unkontrolliertes Fernsehen und elektronisches Spielen. Lust am Lesen bringt Lust am Lernen. Regelmässiges Lesen für und mit Kindern macht Spass für alle Beteiligten. Ausserdem ist es nützlich.

Lesepaten lesen ein bis zweimal maximal eine Stunde pro Woche vor. Sie tun das in KITA’s , Grundschulklassen, Bibliotheken und sonstigen öffentlichen Einrichtungen. Ihre Aktion ist dem Alter der Kinder angepasst. In KITA’s geht es zuächst um Zuhören und Diskutieren. In Grundschulen geht es auch um Ermunterung zum Vorlesen vor der Gruppe. Lesen mit einem Einzelkind ist zwar ideal. Aber da es immer noch zu wenig Lesepaten gibt, arbeiten die Ehrenamtlichen meistens mit kleinen Gruppen von bis zu 5 Kindern. Das scheint die Resultate nicht allzu stark zu beeinträchtigen. Wichtig ist, dass die Besetzung der Gruppen nicht zu oft wechselt sodass die Lesepatin ein persönliches Verhältnis mit jedem Kind entwickeln kann, daher der Name ‚LesePatin“ oder ‚LesePate“. Übrigens, Männer übernehmen Lesepatenschaften viel öfter als obige Photos es vermuten lassen.

Wichtig ist ebenfalls, dass jedes Kind sich zu dem Vorgelesenen frei äussern kann. Das fördert Sprachvermögen und Selbstvertrauen.

 

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